Wie lernen wir Azubis eigentlich das Beraten?

Das Beraten von Kunden zu verschiedensten Produkten unserer Bank ist ein essenzieller Bestandteil des Berufes Bankkaufmann/-frau.

Doch wie erlernt man dies?

Im Laufe unserer Ausbildung arbeiten wir nicht nur im Servicebereich am Schalter oder durchlaufen interne Stationen, sondern müssen uns gleichzeitig auch das richtige und vor allem kundenorientierte Beraten aneignen.

Das schaffen wir Azubis durch sogenannte „begleitete Beratungsgespräche“.

Wie der Name bereits verrät, begleiten wir hierbei, nach Rücksprache, einen Kundenberater bei einem der alltäglichen Beratungsgespräche.

Hierbei kann man individuell vorgehen - je nach aktuellem Wissensstand oder der Fähigkeiten im Umgang mit unserem Computerprogramm, kann man selbst im Beratungsgespräch am PC  die nötigen Vorgänge bearbeiten, oder einfach nur dem Berater zuhören, sich Notizen machen und sich die nötigen Soft-Skills bzw. das Feingefühl im Umgang mit Menschen abgucken. Anschließend an den Kundentermin bespricht man nochmal alles mit dem Berater – hierfür verwenden wir eine Vorlage, in welcher der Ablauf des Gesprächs, sowie die Vor- und Nachbereitung festgehalten werden.

Doch nicht nur in der Bank allein, sondern auch in der Berufsschule und auf unseren Seminaren in Beilngries (siehe Bericht: „Warum fahren wir Azubis denn eigentlich nach Beilngries?“) werden wir speziell geschult und Schritt für Schritt zu einer gesamtheitlichen Beratung hingeführt.

Eine umfassende und kundenorientierte Beratung ist nämlich nur dann möglich, wenn man sich auf die Kundenwünsche und -Bedürfnisse einstellen kann anstatt nur ein Produkt zu verkaufen.

Es zählt eben vor allem die Beziehungsebene und die Sympathie, die man im Laufe eines Kundengesprächs entwickelt und genau das ist es, was wir Azubis neben Produktkenntnissen erlernen und im Rahmen unserer genossenschaftlichen Beratungen umsetzen.